Ruf Greenster

Fahrerlebnis wie ein Düsenflieger

Während die meisten Anbieter versuchen, Elektroautos über die Themen Umwelt, Kosten und Vernunft in den Markt zu bringen, setzt der Kleinserienhersteller Ruf auf Faszination. "Die Skepsis der Kunden schlägt beim ersten Fahren in Begeisterung um", sagte Firmeninhaber Alois Ruf jr. auf dem »Würzburger Automobil Gipfel« 2009.

 

Ruf vergleicht das Fahrerlebnis mit einem Düsenflieger. Der Ruf Greenster, basierend auf dem Porsche 997, ist mit Elektro-Technik von Siemens ausgerüstet und verfügt über eine Reichweite von bis zu 320 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ergibt sich aus dem Drehvermögen des Motors.

Kleinserie von 50 Stück

Optisch lehnt sich der Greenster, bereits der zweite Elektro-Prototyp von Ruf, an die bis zur Baureihe 964 durchgängige Targa-Ästhetik von Porsche an. Beim Modell 993 hatte Porsche das klassische, herausnehmbare Dach der Targa-Versionen durch ein großes Schiebedach ersetzt.

 

Ruf plant eine Kleinserie von 50 Exemplaren. "Der Greenster ist ein Auto, das keiner braucht, aber jeder will", ist Ruf zuversichtlich. Auf die Simulation des Klangs eines Verbrennungsmotors will Ruf verzichten: "Ähnliches hat es auch nicht gegeben, als die Dampflok oder das Propellerflugzeug ersetzt wird. Man muß zu der Technik stehen, die im Auto verbaut ist."

 

Jens Meiners

 

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