»Würzburger Automobil Gipfel«

Komplette Mobilität von Better Place

Das US-amerikanische Unternehmen Better Place will sich als Anbieter von Elektromobilität am Geschäftsmodell von Mobilfunkanbietern orientieren. Der Kunde soll nur für die gefahrenen Kilometer bezahlen. "Das Risiko trägt Better Place", erklärte Rolf Schumann, Leiter für Business Development in Europa, auf dem »Würzburger Automobil Gipfel« 2009.

 

Better Place will es dem Kunden ermöglichen, sein Auto zuhause, bei der Arbeit und unterwegs aufladen zu können. Außerdem sollen die Batterieelemente austauschbar vorgesehen werden, damit auch längere Strecken, welche die Kapazität der Batterie übersteigen, ohne Verzögerung zurückgelegt werden können. Der Tauschvorgang dauere lediglich eine Minute, so Schumann.

 

Better Place sieht das Konzept als alternativlos an: "Ich glaube nicht, daß Fast Charging bald kommt", so Schumann. Schumann sagte, man könne Kunden eine "Flat Rate" anbieten, mit der er sein Fahrzeug jederzeit aufladen kann; man könne Lademöglichkeiten lediglich zu bestimmten Zeiten anbieten; oder auch Lademöglichkeiten nur an bestimmten Orten.

"Der Markt ist vorhanden"

"Der Markt ist vorhanden", ist sich Schumann sicher. Auftrieb erhalten seine Pläne, die in Israel bereits teilweise umgesetzt sind, durch die subventions- und regulierungsfreudige US-Regierung. Better Place setzt nicht nur auf Subventionen für Elektroautos, man hofft auch darauf, daß Parkplatzbetreiber und Hausbauer in Zukunft dazu gezwungen werden, elektrische Anschlüsse bereitzustellen.

 

Jens Meiners

 

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